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Post ist da

kurlaub.besen Foto Matthias WalendaZugestellt über den kunstkur.laub.postkasten

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

aus meiner jahrzehntelangen Gärtnererfahrung heraus wage ich zu behaupten: Das Laub recht sich nicht von selbst zusammen, wenn man Rechen an die Bäume stellt. Da sind auch Muskelkraft und Schweiß gefragt. Und Vorsicht: der Wald könnte sich re(ä)chen! In diesem Sinne: Frohes Schaffen! F.K.

gegendert

Bildschirmfoto 2015-03-22 um 17.43.38 Kopiegegendert

Erinnert an die Tradition der Hochzeitsbäume. Die Eiche wurde für den Ehemann, die Buche für die Ehefrau gepflanzt und bis ins dritte Blatt gepflegt.
Diese Baumpaare zeugen heute noch vom Paarungsverhalten derjenigen, die sich in der Christuskirche trauen ließen. Manche wuchsen eng zusammen,
andere streben weit auseinander. Wie viele inzwischen eingegangen sind, wurde nicht öffentlich registriert. Auf alle Fälle wird diese Tradition heuer fortgesetzt durch die Pflanzung zweier buchen. Mal sehen, was daraus wird.
17.01.2016 um 14 Uhr kunstkur.laub_rundgang I feine menschen „gegendert“

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Super, total tolle Aktion! Der Faltflyer ist übrigens ebenfalls sehr gut gelungen und macht wirklich hungrig.

gagel

Darf ich jetzt auch wieder ausatmen oder muss ich auf die entsprechende Bank?
Ein Gast bei der Midissage.

Was trennt mich von den Bäumen…

„Was kann ein Stadtpark noch bieten, außer um seinen Hund auszuführen? Die Künstlergruppe “ Feine Menschen“ hat mit ihrem Projekt Kunstkur.laub einen vielversprechenden Start gegeben dies zu erweitern. Wenn Kunst es schafft unsere dumpfen Gewohnheiten durch Ironie wach zu kitzeln, und uns damit für leise Veränderungen im eigenen Umfeld empfänglich macht – tut sie etwas Wichtiges: z.B. meinen Gedankenwald mit ungewohnten Eindrücken zu verknüpfen. Was trennt mich von den Bäumen, wenn sie mit einem Schutzgitter umzäumt sind?
Einen Lieblingsbaum zu küren schafft Verbindung – sowie der Kunstspaziergang dem Winter zum Trotz, Gemeinsamkeit wachsen lässt.
Pinneberg gewinnt an Charme, wenn ich über ein absurdes Wegeschild schmunzeln kann. Kleinstadt zeigt Größe, wenn sie solche „feinen Menschen“ unterstützt und auch mal den Strom freischaltet. Ich finde, dass die nächste Saison gerne noch an Schärfe aufschlagen kann; denn nichts ist gesünder als ein Kneipgang mit frischen, wechselnden Kunststationen. Der Kurbesuch aus Hannover hat gut angeschlagen.“ Susanne Andreae

favorit?

Alle Wanderer, Radfahrer, Jogger, Spaziergänger, Verweiler, Waldarbeiter, Kinder sind eingeladen ihren Lieblingsbaum zu küren. Mit dem biologisch markierten abbaubaren Band können sie ihren persönlich ausgewählten Lieblingsbaum umbinden und markieren. Die Kunstgruppe feine menschen beobachtet und dokumentiert den Verlauf. Der meist gewählte Lieblingsbaum wird auf der http://www.feinemenschen.wordpress.com dokumentiert und zum kunstwerk ernannt. Bänder gibt es  gratis im Pinneberg Museum.

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